Ausblick für die Saison 2019/20

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Steve Kelly # 11
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Ausblick für die Saison 2019/20

Beitrag von Steve Kelly # 11 » 11. Jul 2019, 18:07

Ausblick für die Saison 2019/20


Hallo zusammen,

die Rekord-Saison 2018/19 ist Geschichte und nun steht schon wieder die neue Spielzeit in den Startlöchern. „Endlich“ möchte man sagen, da sich die Sommerpause doch sehr gezogen hat und bis zum Trainingsauftakt auch noch ein klein wenig andauert. Die Vorfreude steigt jedoch von Tag zu Tag und wie vergangenes Jahr möchte ich einen kleinen Ausblick auf die Saison 2019/20 wagen. Dabei liegt natürlich auch ein Hauptaugenmerk auf den Neuzugängen.

Stand heute, stellen sich die Dinge in meinen Augen wie folgt dar:


Im Tor leisten sich die Adler den „Luxus“ eine Ausländerlizenz an den schwedischen Schlussmann Johan Gustafsson zu vergeben. Auf den ersten Blick könnte man sich die Frage stellen, was dieser Schachzug von Manager Jan-Axel Alavaara eigentlich soll. Mit Dennis Endras steht ein zweifacher Meister-Goalie und MVP der zurückliegenden Playoffs noch bis in das Jahr 2022 unter Vertrag. Chet Pickard wechselt zu neuen Saison zwar zu den Grizzlys nach Wolfsburg, doch auf dem Papier bliebe immer noch Torhütertalent Mirko Pantkowski, der so langsam mit den Hufen scharrt. Dieser soll in Hinblick auf seine Entwicklung allerdings noch einmal eine komplette Saison beim Kooperationspartner in Heilbronn absolvieren, da er dort die nötige Spielpraxis erhält. Nach der abgelaufenen Saison in der DEL2 halte ich diesen Schritt auch für die beste Lösung. Die Arbeit an vermeintlichen Schwachstellen sowie wichtigen Details hat mit den Torwarttrainern bereits im Prospect Camp begonnen.

Der Gedanke, einen deutschen Torhüter aus der DEL als weiteren Goalie hinter Endras zu verpflichten, reifte erst gar nicht. Manager Alavaara hatte die ganze Zeit einen anderen Kandidaten im Blickfeld. Einen Landsmann aus Schweden, der in seiner bisherigen Karriere schon fleißig Titel gesammelt hat. Mit Johan Gustafsson wechselt ein – gemessen an den Erfolgen – großer Name in die Liga und nach Mannheim. Einer, der sein Können bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt hat. Zudem gilt der Schwede als Mann für die wichtigen Spiele und zeigt die wohl besten Leistungen, wenn es tatsächlich auf den großgewachsenen Linksfänger drauf ankommt.

Wie dem auch sei, wer sowohl einen Dennis Endras als auch einen Johan Gustafsson im Tor aufbieten kann, der braucht sich wahrlich keine Gedanken um die vielleicht wichtigste Position im Eishockey zu machen. Durch die Mehrbelastung CHL dürfte es an sich ohne größere Probleme möglich sein, die Einsätze als Starting-Goalie gerecht aufzuteilen. Am Ende entscheiden dann die gezeigten Leistungen, wer als Nummer 1 in die Playoffs geht.

Fazit:
Das Torhüterduo Endras/ Gustafsson oder Gustafsson/ Endras sucht in der DEL seinesgleichen. Mir ist bewusst, dass ich mich mit dieser These ziemlich weit aus dem Fenster lehne, aber hier spricht meine volle Überzeugung aus den Eindrücken, die ich bisher in Erfahrung bringen konnte. Bleibt nur zu hoffen, dass beide ein ähnlich gutes/ professionelles Verhältnis entwickeln, wie es in den zwei Jahren zuvor mit Chet Pickard der Fall war und sich gegenseitig pushen. Dann steht hier die Schulnote 1 auf dem Zeugnis.



Die Verteidigung ist durch die Verpflichtung von Chad Billins noch einmal mobiler/ wendiger geworden. Der US-Amerikaner ist mehrfach über einen langen Zeitraum gescoutet worden und konnte die Adler-Verantwortlichen im Gesamtpaket vollauf überzeugen, sodass seine Verpflichtung bereits vor den wichtigen Playoffs die Runde machte.

Joonas Lehtivuori, Mark Katic und eben besagter Chad Billins sind allesamt in der Lage ein Spiel sauber aufzubauen, ein Powerplay zu dirigieren und vor allem schnell umzuschalten. Sowohl in Sachen Kreativität als auch in Bezug auf Schnelligkeit haben Defensivtrainer Mike Pellegrims und Headcoach Pavel Gross vielversprechende Möglichkeiten, ihr System weiter zu verfeinern.

Mit Meister-Torschütze Thomas Larkin gesellt sich ein Verteidiger hinzu, der viel zu der Stabilität der Abwehrreihen beiträgt und auf den man sich in der Regel stets verlassen kann. Bleibt nur die Frage, wann die Geschichte mit dem deutschen Pass endlich über die Bühne geht, damit es keine überzählige Ausländerlizenz gibt, die bei voller Mannstärke auf die Tribüne Platz nehmen müsste.

Bei Sinan Akdag kann man nur hoffen, dass er seine durchweg guten Leistungen der zurückliegenden Saison bestätigen kann, sich auf sein Spiel beschränkt und nicht mit dem Kopf durch die Wand will. Er hat sich v.a. in numerischer Unterlegenheit zu einer Größe im Team entwickelt, was vor einiger Zeit so noch nicht abzusehen war.

Kommen wir zu einem weiteren Neuzugang – Björn Krupp – der es bisweilen unter manchen Anhängern schon nicht so ganz leicht hat. Diese Skepsis kann ich in gewisser Weise ob seiner ausbaufähigen Saison in Wolfsburg nachvollziehen, aber dennoch sollte man sich vor Augen führen, dass die Adler hier einen deutschen Nationalspieler unter Vertrag genommen haben, der nicht nur vom aktuellen Deutschen Meister ein Angebot auf dem Tisch hatte, sondern innerhalb der Liga bei vermeintlich größeren Teams ebenfalls auf dem Zettel stand. Dass Vorgänger Brendan Mikkelson einen hohen Richtwert gesetzt hat, ist nicht von der Hand zu weisen, aber Pavel Gross kennt Björn Krupp aus vergangenen Wolfsburger Tagen, hat ihn zum Nationalspieler gemacht und wird wissen, wie er den Ex-Grizzly am gewinnbringendsten einzusetzen hat. Insofern leichte bedanken „okay“, den Kopf zerbrechen „nein“.

Bleiben noch Cody Lampl sowie Denis Reul. Der Konkurrenzkampf ist gewollt groß und ich hoffe, dass jeder Einzelne genügend Druck auf seine Mitstreiter ausüben kann, um gemeinsam auf ein neues Level zu gelangen. Lampl hat durch seine zwei Tore im DEL-Finale einen sehr guten letzten Eindruck hinterlassen. Bei Reul war die WM-Leistung zwar eher überschaubar, aber in der DEL sind seine Checks immer noch ein geeignetes Mittel, um den Gegenspielern „unter die Haut zu gehen“. Rein vom spielerischen Aspekt dürfte es Reul allerdings gegenüber seinen Verteidiger-Kollegen schwer haben (er hat aber wie erwähnt andere Vorzüge, die je nach gegnerischer Mannschaft ebenso wertvoll sein können).

Letztlich bleibt noch Janik Möser übrig, für den ich ehrlich gesagt leider nicht die große Eiszeit in Reihen der Adler sehe. Vielversprechende Ansätze will ich ihm überhaupt nicht absprechen, aber im Defender-Ranking dürfte er leider hinten anstehen.

Wie die Zukunft von Moritz Seider offiziell aussieht, ist noch nicht abschließend geklärt. Momentan ist es aus meiner Sicht auch alles andere als einfach eine Prognose diesbezüglich zu treffen. Das überlasse ich hier vielleicht lieber anderen Usern, die in der NHL einen tieferen Einblick haben als es bei mir zurzeit der Fall ist.

Fazit:
Eine enorme Tiefe und damit verbunden vielerlei Möglichkeiten bietet die Adler-Abwehr 2019/20. Jedem offensiv ausgerichteten Verteidiger kann ein eher defensiv denkender Nebenmann zur Seite gestellt werden. In Überzahl bietet sich mit Billins eine weitere spielstarke Option an der blauen Linie, der die Pucks verteilen kann und schon mal selbst auf das Tor schießt. Gerade solange Markus Eisenschmid noch verletzt ausfällt oder noch nicht wieder bei 100% ist, kann man in den PP-Formationen etwas variieren.

Möglich, dass diese Meinung sich mit anderen Fan-Ansichten kreuzt, aber ich sehe die Adler-Defensive – trotz des drohenden Abgangs von Moritz Seider – für die neue Saison keinesfalls schlechter bzw. weniger gut als im Vorjahr aufgestellt. Den Abgang von Brendan Mikkelson erachte ich persönlich als schade, im Gegenzug aber auch als neue Chance, die Ausrichtung etwas zu verändern und neue Wege zu beschreiten. Ich gehe u.a. davon aus, dass man die Skating-Fähigkeiten als Trumpfkarte verstärkt ausspielen wird, um so die gegnerische Mannschaft noch intensiver unter Druck setzen zu können.



Der Sturm bringt nach den Abgängen von Chad Kolarik, Luke Adam sowie Garrett Festerling immerhin doch die eine oder andere Veränderung mit sich.
Bei der Angriffsformation um Wolf – Desjardins – Plachta sehe ich keinerlei Gründe für Wechsel. Die drei Jungs sind eingespielt und harmonieren sehr gut miteinander.

Ich tue mich immer schwer mit dem Wort „Ersatz“, deshalb benutze ich in erster Linie „Position“. Die Position von Chad Kolarik soll der kroatische Neuzugang Borna Rendulic ausfüllen. Meine Antwort dazu: Das hat der Junge, der aus der KHL zu den Adlern wechselt, drauf. Kolarik hat sicherlich in jeder seiner drei Spielzeiten viele Tore für die Adler geschossen, sein größtes Manko waren allerdings die Playoffs. Wann immer es etwas kämpferischer/ härter zur Sache ging, tauchte der US-Amerikaner ab und war nur selten ein Faktor. Rendulic ist in dieser Beziehung anders. Mag sein, dass er in der Vorrunde unter 20 Toren bleibt, aber schon aufgrund seiner Statur ist er niemand, den man in der Endrunde mit kampfbetonterem Auftreten einfach aus dem Spiel nehmen kann. Ich habe Rendulic nach der Bekanntmachung seines Transfers ja in gewisser Weise von den läuferischen Ansätzen und der Puckführung mit meinem ehemaligen „Lieblings-Adler“ Steve Kelly verglichen und bin wirklich guter Dinge, dass der Kroate mit seinen Auftritten auf dem Eis für gute Stimmung unter den Adler-Fans sorgen wird.

Luke Adam wird gewissermaßen von Jan-Mikael Järvinen aus der finnischen Liga „ersetzt“.
Hier handelt es sich in meinen Augen um ein Upgrade. Nichts gegen Luke Adam – ich war ein Befürworter des Mannes mit der Trikotnummer 90 – muss allerdings auch zugeben, dass Leistung in nur ca. 50% der Spiele für einen Mann seiner Klasse (sowohl spielerisch als auch preislich) einfach zu wenig sind. Natürlich kann man sagen, dass er in den Playoffs zur Stelle und zwischendurch sogar teaminterner Topscorer war (wenn ich mich nicht irre), aber Pavel Gross ist jemand, der von Beginn an volle Konzentration und vollen Einsatz auf beiden Seiten des Eises einfordert. Dies bekam Adam vor seiner Leistungssteigerung in einem persönlichen Gespräch auch deutlich vor Augen geführt. Seine Reaktion darauf erfolgte im positiven Sinne, war womöglich aber schon zu spät.

Järvinen ist hingegen ein sehr interessanter Spieler. Körperlich eher schmächtig, besticht er allen voran durch seine Übersicht und seine läuferischen Fähigkeiten. Er selbst sagt, dass er stets ein Auge für den besser postierten Nebenmann habe. Manchmal leidet der eigene Abschluss darunter, aber daran möchte er arbeiten. Ich denke gerade in der gegnerischen Zone werden die Gegner nicht viel Freude haben, wenn Järvinen am Puck ist und etwas Zeit hat.

So aus dem Bauch heraus würde mir die Reihe Rendulic – Järvinen – Huhtala ziemlich gut gefallen. Rendulic als Art Goalgetter, Järvinen als Gehirn der Reihe und Huhtala als Arbeiter, der Räume schafft und vor dem gegnerischen Tor für Unruhe sorgt. Aber mal gucken, was Pavel Gross sich einfallen lässt.

Die Position von Garrett Festerling ist nicht neu besetzt worden. Auf den ersten Blick ist der eifrige Deutsch-Kanadier ein Verlust, der durchaus schmerzen könnte. Es fällt mir persönlich jedoch nicht so leicht zu sagen, dass da noch ein „Ersatz“ her gemusst hätte bzw. hermuss. Die unsichere Zukunft von Moritz Seider bei den Adlern sowie eine vorerst kaum zu erwartende Rückkehr (als Leihe) von Lean Bergmann, könnten dazu führen, dass in der neuen Spielzeit die erforderlichen zwei U23-Spots mit Stürmen (Stützle + Valenti/ Soramies/ Brune) aubgedeckt werden. Auf dem Papier womöglich eine „Schwächung“, allerdings zahlt es sich mit Blick auf die Zukunft sicherlich aus. Wichtig ist, dass sie das notwendige Vertrauen, sowie volle Rückendeckung seitens der Trainer genießen, worüber ich mir wenig Gedanken mache.

Als Partner an der Seite von Tim Stützle könnte ich mir sehr gut Ben Smith vorstellen. Der US-Amerikaner hat einen großen Erfahrungsschatz vorzuweisen und kann zudem auf ein paar nennenswerte Erfolge zurückblicken. Die Leader-Mentalität von Smith kann für Stützle eigentlich nur hilfreich sein. So jemanden hat man als junger Spieler doch gerne an seiner Seite. Ergänzen würde ich die Formation mit Markus Eisenschmid. Die schwere Schulterverletzung wirft ihn natürlich nach hinten, aber so wie ich Eisenschmid kenne, wird er sich zurückkämpfen.

Somit wären zumindest schon mal drei Reihen gefüllt. Folgerichtig würde der zweite U23-Spieler zu Marcel Goc in die Formation wandern. Ich möchte ungern von „Arbeiterreihe“ sprechen, aber es dürfte klar sein, was von der Linie um Goc vorrangig erwartet wird - das große Scoring steht dabei nicht im Mittelpunkt. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass der letzte freie Platz am ehesten für Samuel Soramies infrage kommen dürfte. Dieser verkörpert von den Jungs um Valenti und Brune die meisten Allround-Fähigkeiten (so sehe ich es jedenfalls, gestützt auf den Eindrücken aus Heilbronn). Phil Hungerecker oder Nico Krämmer würden den zweiten Flügelspieler neben Marcel Goc geben.

Fazit:
Aufgrund der Konstellation, dass möglicherweise zwei Stürmer die U23-Stellen einnehmen, hätte sich der Spielraum im Angriff natürlich ein klein wenig eingegrenzt. Nichtsdestotrotz steckt immer noch bzw. weiterhin eine hohe Qualität im Sturm (wie eigentlich in allen Mannschaftsteilen). Jan-Mikael Järvinen und Borna Rendulic mögen jetzt nicht unbedingt bei vielen Fans als Neuzugänge auf der Wunschliste gestanden haben, aber ich kann versichern, dass die Adler die jeweiligen Akteure akribisch unter die Lupe genommen haben und genau wissen, was für Charaktere sie sich in die Mannschaft holen.

Im Angriff finden sich auch noch die Namen von Marcus Kink und Brent Raedeke wieder, die jedoch unter Pavel Groß und seinem Trainerteam nicht mehr die große Rolle spielen und sich weiter hinten einsortieren müssen, als es ihnen wohl lieb ist. Hier ist vor Saisonbeginn auch noch nicht endgültig entschieden, dass sich unter Umständen noch etwas tut, sofern sich eine für alle Seiten akzeptable Lösung finden lässt.
Die Gerüchte um eine Verpflichtung von Tobi Rieder, sofern er in Nordamerika keinen neuen Kontrakt erhält, lasse ich an dieser Stelle lieber mal unkommentiert. Mehr als abzuwarten/ sich zu gedulden kann man aktuell eh nicht tun.

Ohne eine endgültige Abwägung vornehmen zu wollen, ob der letztjährige Sturm besser war oder der diesjährige Angriff ein Upgrade darstellt, bin ich sehr gespannt darauf, welche Formationen letztendlich von Pavel Gross gebildet werden. Lediglich die Reihe Wolf – Desjardins und Plachta sehe ich, wie weiter oben erwähnt, ich als „fest“ an.



Bei den Trainern und dem Management hat es über den Sommer ebenfalls Veränderungen gegeben. So kümmert sich von nun an das Unternehmen ALLOUT PERFORMANCE in Person von Coach Anton Blessing sowie Performance Director Gerrit Keferstein um den On- und Off-Ice-Athletikbereich. „Das in Bayern ansässige Unternehmen ist mit seinem Team im nationalen und internationalen Spitzensport führender Dienstleister und Vordenker innovativer Trainingsmethoden sowie Leistungsoptimierungskonzepten“ heißt es in der offiziellen Pressemitteilung der Adler.

Für Manager Jan-Axel Alavaara und Heacoach Pavel Gross hieß es bereits wenige Tage nach den Feierlichkeiten zur Deutschen Meisterschaft, den Fokus voll und ganz auf die bevorstehende Saison zu richten. Die Transfers wurden in Absprache miteinander getroffen und sollen den weiteren Umbau des Kaders nach den Vorstellungen der Hauptverantwortlichen vorantreiben. Dass es dabei auch zu schwierigen Entscheidungen kam ist nicht von der Hand zu weisen, aber unterm Strich geht es um den Erfolg der Mannschaft und diesem muss am Ende des Tages die volle Aufmerksamkeit gewidmet sein.

Zum Thema Scouting lässt sich abschließend vielleicht noch sagen, dass hier ein enormer Fortschritt zu verzeichnen ist. Alavaara kennt als Ex-Europa-Scout der Buffalo Sabres die Bedeutung natürlich ganz genau. Wie man in all den Jahren zuvor den europäischen Spielermarkt so sträflich unbeachtet lassen konnte, erschließt sich mir heute immer noch nicht – zumal man mit dem ehemaligen Trainer der Jungadler, Anders Olsson, einen Ansprechpartner auf dem Gebiet hätte haben können.
Und besonders der Markt außerhalb von Nordamerika wird in den kommenden Jahren vermutlich noch umkämpfter werden. Die Gehälter in der AHL erlauben es nämlich mittlerweile die Karriere in Übersee fortzusetzen, selbst wenn es Angebote aus Europa gibt (siehe beispielsweise Ben Street oder Chris Mueller). Daher ist es definitiv von Vorteil, dass man in dieser Beziehung bereits jetzt breit aufgestellt ist.


Das wäre es zunächst einmal von meiner Seite. Auf eine erfolgreiche Saison 2019/20!


Beste Grüße
Stephan


„Glaube nie oben angekommen zu sein - denn so fängt der Weg nach unten an.“

„Wenn ich hier (in Mannheim) bin, habe ich etwas unterschrieben und da heißt es Feuer - Feuer und Einsatz bis zum geht nicht mehr!“ [Hans Zach]

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